Das warme Fußbad ist in japanischen Onsen-Orten verbreitet und zeigt, wie aus etwas ganz Einfachem ein bewusstes Ritual werden kann.
Was bedeutet Ashiyu?
„Ashiyu“ (足湯) bedeutet wörtlich übersetzt „Fußbad“. Dahinter steckt eine einfache Idee: Statt den ganzen Körper in ein heißes Bad zu tauchen, werden lediglich die Füße und meist ein Teil der Unterschenkel in warmes Wasser gehalten.
Dein eigenes Ashiyu für zu Hause
Du brauchst:
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eine ausreichend große Schüssel oder Wanne für beide Füße
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angenehm warmes Wasser
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optional etwa einen Esslöffel Meersalz
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ein kleines Handtuch
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ungefähr zehn Minuten Zeit
Fülle Deine Schüssel oder Wanne mit warmem Wasser und löse darin auf Wunsch etwas Meersalz auf. Setze Dich bequem hin und tauche beide Füße vollständig ins Wasser.
Nach ungefähr zehn Minuten kannst Du Deine Füße aus dem Wasser nehmen und sorgfältig abtrocknen. Wenn Du möchtest, machst Du aus der Pause noch ein kleines Ritual und bereitest Dir anschließend etwas Warmes zu trinken zu.
Zehn Minuten ohne Ablenkung
Das nehmen wir aus diesem Ritual mit: Wohlbefinden muss nicht kompliziert sein. Es kann auch darin bestehen, etwas vollkommen Alltägliches bewusst zu tun, zum Beispiel ein Gefäß mit warmem Wasser, ein paar ruhige Minuten und Füße, die ausnahmsweise einmal nichts leisten müssen.